Lotus Esprit von Giorgetto Giugiaro, Baujahr 1972 als Inspiration für roten Wohnhaus-Solitär in München…

Foto: Architekturbüro Jakob Bader
Außen knallrot – innen „verweißt“ – so präsentiert sich das Haus V des Architekturbüros Jakob Bader, dass in einer Doppelhaussiedlung der Nachkriegszeit für Irritation sorgt. Maximale Effizienz, Einfachheit, Raumgefüge, Fassade und technische Gebäudeausstattung zu vereinen lautet das Credo des Lotus-Verschnitts.

Skizze: Architekturbüro Jakob Bader
Die äußere T-Form von Haus V spiegelt sich auch im Inneren wieder: Die großen Räume docken von zwei Seiten am dicht gepackten Kern in der Gebäudemitte an. Der Kern fasst die einläufigen Treppen, zwei Bäder und zwei Ankleiden, die Bibliothek und einen bis zum Keller durchlaufenden Installationsschacht. Im Keller befinden sich Nebenräume Stauraum und die Schaltzentrale der Haustechnik. Die Steuerung der Technik erfolgt an einem Touchscreen oder mobil per iPhone und Internet.
Das Wohnzimmer im 16 Meter langen Wohnhaus ist nach Norden ausgerichtet – öffnet sich an drei allerdings an drei Seiten mit raumhohen Glasflächen zum Garten. Direkt über dem Wohnzimmer, im Dachgeschoss, liegt das Schlafzimmer und daran anschließend eine uneinsehbare Sonnenterrasse.
Innen sind die Räumlichkeit mit Mauerwerksstruktur und der Oberfläche von Kalksandstein umhüllt – der Prämisse folgend, alle im Rohbau verwendeten Materialien „spürbar“ zu machen.
Für den Architekten ist das Haus V als flexibler Prototyp angelegt. Der Entwurf ist in vielen Punkten wandelbar und kann so an die unterschiedlichsten Orte und Nutzer angepasst werden.




Für 1972 sehr innovativ finde ich!
[...] http://architekturblog.wordpress.com/2010/11/26/haus-v/ [...]