Einen beeindruckenden “Zwischenlösungs-Entwurf” lieferten za bor architects inmitten der russischen Hauptstadt für die diesjährige Architekturbiennale “ARCH MOSCOW“…
Die Lücke zweier Wohnhäuser gab den Architekten Anlass dazu, einen 230 Quadratmeter großen Parasiten gekonnt zu platzieren. Das dreistöckige Bürogebäude, das über der Straße schwebt, sollte nicht nur aufgrund seiner polygonal geformten Fenster und Wände, sondern auch der transluzenten Polycarbonat-Fassade wegen vor allem nachts einen markanten Blickfang bilden. Die hofseitige Gebäudefassade ist flach und durchgehend verglast.
Auch im Inneren gestalten sich die Räume offen und durchlässig. Das Gebäude kann man entweder über eine Treppe am Fahrbahnrand oder über die Dachebene des Nachbargebäudes betreten.
Das dynamische Volumen ist ein gelungenes Beispiel, das der “Mangelware Bürofläche” in Moskau auf den Sprung helfen soll…






It is perfect, a very nice solution in our city !!!!
Mir gefällt die Idee, besonders weil sie sich von den “üblichen” Ansätzen unterscheidet! Es wäre schön wenn noch weitere Bilder veröffentlicht werden.
[...] gefunden dank architekturblog [...]
Sieht klasse aus! Nicht nur von aussen, sondern auch von innen, so lässt´s sich doch arbeiten….
Da haben die sich ja echt was einfallen lassen! Warum nicht, von innen ist es ja auch wirklich ganz schön geworden
Das ist wirklich mal eine Kreative Lösung!
Mut zur Lücke:-)
Ein groses Lob auch für den Blog!
Ist wirklich gut gelungen.
LG Watcher
Stimmt, da kann ich nur zustimmen…
Vielen Dank für das Kompliment
Das Design ist Top.
Ich frage mich nur, wie die bauphysikalische Lösung aussieht: Ab Oktober gibt es in Moskau garantiert Frost und im Januar/Februar reicht es teilweise bis unter -20°C! Im Sommer hingegen werden es gut und gern 30°C und wer schon mal in Moskau war weiß auch, dass dort im Sommer kaum ein Lüftchen weht.
Computer, die heute einfach zum Büro gehören arbeiten normalerweise ab 5°C bis 35 °C. In Russland geht aber auch viel mit Abakus und Bleistift, nahezu temperaturunabhängig
Heiz- und Kühllasten dürften gewaltig sein, dafür ist es aber stylish – das ist offensichtlich wichtiger!
Danke für die Infos – ich denke auch, dass sich hier die Technik dem Design unterwerfen muss
Wow wirklich äußerst kreative Lösung, aber ich stimme meinem Vorredner zu, ist die Bauphysik wirklich optimal, zumal bei den extrem schwankenden Kontinentalklima in Russland?
Sehr beeindruckender Entwurf.
Diese fast schon “zerschnittenen” Flächen, innen wie aussen, erinnern mich an Libeskinds Entwürfe. Vor Kurzem habe ich das hier gesehen. Hat mich gerade (von den Formen her) sehr daran erinnert.
Diese innerstädtischen Zwischenräume werden wohl nicht nur in Moskau immer interessanter. Wie dem auch sei, super Entwurf und sehr interessanter Blog.