Parasite Office

14 07 2011

Einen beeindruckenden “Zwischenlösungs-Entwurf” lieferten za bor architects inmitten der russischen Hauptstadt für die diesjährige Architekturbiennale “ARCH MOSCOW“…


© Peter Zaytsev

Die Lücke zweier Wohnhäuser gab den Architekten Anlass dazu, einen 230 Quadratmeter großen Parasiten gekonnt zu platzieren. Das dreistöckige Bürogebäude, das über der Straße schwebt, sollte nicht nur aufgrund seiner polygonal geformten Fenster und Wände, sondern auch der transluzenten Polycarbonat-Fassade wegen vor allem nachts einen markanten Blickfang bilden. Die hofseitige Gebäudefassade ist flach und durchgehend verglast.


© Peter Zaytsev

Auch im Inneren gestalten sich die Räume offen und durchlässig. Das Gebäude kann man entweder über eine Treppe am Fahrbahnrand oder über die Dachebene des Nachbargebäudes betreten.

Das dynamische Volumen ist ein gelungenes Beispiel, das der “Mangelware Bürofläche” in Moskau auf den Sprung helfen soll…


Aktionen

Information

11 Antworten

20 07 2011
ernø

It is perfect, a very nice solution in our city !!!!

28 07 2011
P.R.

Mir gefällt die Idee, besonders weil sie sich von den “üblichen” Ansätzen unterscheidet! Es wäre schön wenn noch weitere Bilder veröffentlicht werden.

1 08 2011
ArchiSpass » eine nische finden

[...] gefunden dank architekturblog [...]

3 08 2011
Pia

Sieht klasse aus! Nicht nur von aussen, sondern auch von innen, so lässt´s sich doch arbeiten….

5 08 2011
Jan

Da haben die sich ja echt was einfallen lassen! Warum nicht, von innen ist es ja auch wirklich ganz schön geworden

13 09 2011
Watcher

Das ist wirklich mal eine Kreative Lösung!
Mut zur Lücke:-)
Ein groses Lob auch für den Blog!
Ist wirklich gut gelungen.
LG Watcher

14 09 2011
ArchitekturBlog

Stimmt, da kann ich nur zustimmen… ;)
Vielen Dank für das Kompliment :)

18 10 2011
M. D.

Das Design ist Top.
Ich frage mich nur, wie die bauphysikalische Lösung aussieht: Ab Oktober gibt es in Moskau garantiert Frost und im Januar/Februar reicht es teilweise bis unter -20°C! Im Sommer hingegen werden es gut und gern 30°C und wer schon mal in Moskau war weiß auch, dass dort im Sommer kaum ein Lüftchen weht.
Computer, die heute einfach zum Büro gehören arbeiten normalerweise ab 5°C bis 35 °C. In Russland geht aber auch viel mit Abakus und Bleistift, nahezu temperaturunabhängig ;-)
Heiz- und Kühllasten dürften gewaltig sein, dafür ist es aber stylish – das ist offensichtlich wichtiger!

19 10 2011
ArchitekturBlog

Danke für die Infos – ich denke auch, dass sich hier die Technik dem Design unterwerfen muss ;)

19 10 2011
Mani

Wow wirklich äußerst kreative Lösung, aber ich stimme meinem Vorredner zu, ist die Bauphysik wirklich optimal, zumal bei den extrem schwankenden Kontinentalklima in Russland?

1 04 2012
Mirco

Sehr beeindruckender Entwurf.
Diese fast schon “zerschnittenen” Flächen, innen wie aussen, erinnern mich an Libeskinds Entwürfe. Vor Kurzem habe ich das hier gesehen. Hat mich gerade (von den Formen her) sehr daran erinnert.

Diese innerstädtischen Zwischenräume werden wohl nicht nur in Moskau immer interessanter. Wie dem auch sei, super Entwurf und sehr interessanter Blog.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s




Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.