
Heute startet die Einreichung für den BLUE AWARD, dem internationalen StudentInnen-Wettbewerb für nachhaltige Architektur, der erstmals von der Architekturfakultät der TU Wien ausgelobt wird.
Weitere Infos gibt es hier

Heute startet die Einreichung für den BLUE AWARD, dem internationalen StudentInnen-Wettbewerb für nachhaltige Architektur, der erstmals von der Architekturfakultät der TU Wien ausgelobt wird.
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Ab 1. Oktober 2009 kann man sich erneut für den Internationalen VELUX Award registrieren, der Architekturstudenten aus der ganzen Welt vor die Herausforderung stellt, Tageslicht in der Architektur unter dem Motto „Light of Tomorrow“ zu untersuchen.

Die Preisverleihung fand zum ersten Mal im Jahr 2004 statt und seither findet die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung eine wachsende Zahl von Studenten aus der ganzen Welt. Im Jahr 2008 wurden beispielsweise 686 Beiträge aus 46 Ländern eingereicht.
Ziel dieses Wettbewerbes ist es, die Diskussion um Tageslicht anzuregen, und Architekturstudenten zur Arbeit mit Tageslicht zu inspirieren, und zwar nicht nur als Designelement oder als externen Faktor, sondern als ganz wesentlichen Punkt in der Konzeption.
Der Preis stellt keine besonderen Anforderungen an die Kategorien oder die Verwendung von VELUX Produkten. Die Teilnehmer können die Rolle des Tageslichts in der gebauten Umwelt untersuchen, ob im städtischen Kontext, in einzelnen Gebäuden oder als abstrakten Begriff ist frei wählbar.
Bin mal wieder gespannt, wer in der Jury sitzen wird und vor allem auf die zahlreichen Ideen der Teilnehmer
Am 25. August findet eine weitere Verbundveranstaltung der Firma alwitra, Rockwool und Ytong in Bremen statt, die sich dem Thema Gebäudehülle widmet.

Foto: yushimoto_02
Bei dem halbtägigen Herstellerforum Gebäudehülle stehen die bauphysikalisch oft sehr komplexen Konstruktionen der Außenhaut sowie die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz im Mittelpunkt. Nicht nur Tragwerksprobleme, Feuchteschäden, fachgerechte Anschlüsse, Schallschutz, Wärmebrücken und Luftdichtheit, sondern auch zahlreiche Herausforderungen EnEV müssen dabei beachtet werden.
Daraus ergeben sich bei der Planung von Gebäudehüllen sehr unterschiedliche Fragestellungen und Probleme für Architekten. Die Wahl des verwendeten Materials, die angemessene Konstruktion, die Detaillösungen und eine strukturierende Entwurfsidee sind maßgebliche Elemente des Entwurfsprozesses. Wie mit der Auswahl der Materialien, Konstruktion, Detailausbildung und Gestaltung darauf reagiert werden kann, vermittelt das Seminar anhand folgender Programmpunkte:
- Porenbeton in Dach und Wand – Tragfähigkeit und konstruktive Lösungen, Dachaufbauten (Xella)
- Dämmstoffe – elementarer Bestandteil der Gebäudehülle (Deutsche Rockwool)
- Abdichtung von Flachdächern – Kunststoffbahnen nach aktuellen Richtlinien und Normen, Lösungen mit dachintegrierten PV-Anlagen (Alwitra)
- Planen mit Tageslicht im Dach – Rückblick und Gegenwart, Anforderungen und fachgerechte Anschlüsse (Velux)
- Gebäudehülle mit Titanzink (Rheinzink)
- Thermische Trennung von tragenden Elementen in der Fassade – Wärmebrücken, thermische Trennung von Stahl- und Stahlbetonteilen und neue Balkone an alten Gebäuden (Schoeck)
- Optimierung der Gebäudehülle durch Luft- und Winddichtheit (Siga)
- Integrierte Anlagentechnik in der Gebäudehülle, DIN-Normen, Technische Details und energetische Aspekte (Colt)
Diese Veranstaltungsreihe wurde bereits vor neunzehn Jahren gestartet und bietet nach wie vor Planern und Architekten aktuelle Tipps und Lösungshilfen zu ausgewählten Themen-Schwerpunkte aus der Praxis. Für alle Interessierten: Hier kann man sich noch für die kostenlose Veranstaltung registrieren.
…wer, so wie ich gestern Wind und Regen trotzte und sich auf den Weg zum Einkaufsbummel, Museumsbesuch oder auf einen Cafe mit Freunden begab, hat sicherlich auch einige Zeit auf Bus und Straßenbahn zugewartet und konnte nur mit viel Glück noch einen Stehplatz unter den Busstationen ergattern…deshalb hätte ich mir gestern gerne an einen der folgenden Busstationen die Zeit vertrieben, um neben dem wetterlichen Abenteuer auch ein Design- und Architekturabenteuer an diesen „Nicht-Orten“ (Augé) zu erleben
Die Busstation am Vitra Design Museum in Weil am Rhein mit Eames Sitzen:

Foto: jakobdarfelt
Auch Star-Architekten geben sich manchmal einer kleinen Bauaufgabe hin…
Diese Video-Bushaltestelle für die Ausstellung „Musikvideos in Architecture“ in Groningen, geplant von Rem Koolhaas sorgt für Unterhaltung:
Frank O. Gehrys Station in Hannover:

Foto: aktion1
In Hoofddorp/NL findet sich dieses organische „Wartehäuschen“ von NIO architecten:

Foto: dod:
Dennis Oppenheim schuf 2002 eine kulissenhafte beziehungsweise „filmreife“ Busstation in Californien:

Foto: …-Wink-…
Haltestelle mit Tragfläche von Heike Mühlhaus in Hannover:

Foto: aktion1
Vauxhall Cross Busstation von Arup Associates in London…
…ein Tipp: auf Google Maps lässt sich diese Station am besten erfassen…

Foto: shad_41
Das Buch über die Erfindung des dänischen Ingeneurs Villum Kann Rasmussen, das die Dächer Europas veränderte:

1941 entwickelte der dänische Ingenieur Villum Kann Rasmussen für einen befreundeten Architekten das erste Dachfenster, das es in punkto Wind- und Regendichtheit mit Fassadenfenstern aufnehmen konnte. Um es zu vermarkten, gründete er eine Firma und benannte sie nach den wichtigsten Qualitäten, die seine Erfindung ins Haus bringen sollte:
VE für ‚ventilation’ (frische Luft) und LUX für Licht. In der Wiederaufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden VELUX-Dachwohnfenster zu einer festen Größe in den Stadtbildern Europas – in den Zentren ebenso wie in den Neubaugebieten. Rasmussen hatte schon früh erkannt, wie er seine Fenster zu vermarkten hatte: Gezielt sprach er den Wunsch der Eigenheimbesitzer nach mehr Wohnraum und Licht an, statt sein eigenes Produkt in den Vordergrund zu stellen.
Zum 100. Geburtstag des Firmengründers hat VELUX nun gemeinsam mit der dänischen Ethnologin und Autorin Maria-Therese Hoppe ein Buch ganz im Geiste dieser Philosophie publiziert.
‚Living in Daylight’ stellt mehr als 50 Referenzprojekte mit VELUX-Dachwohnfenstern dar – doch nicht, indem es die technischen oder gestalterischen Aspekte der jeweiligen Gebäude in den Vordergrund stellt. Wichtig waren den Herausgebern und der Autorin die Geschichten, die die Bewohner zu erzählen hatten. Viele dieser Charaktere sind ebenso einzigartig wie ihre Wohnungen: die Aquarellkünstlerin in ihrem Atelier über den Dächern von Paris, die deutsche Ärztin, die in die norwegische Wildnis ausgewandert ist, oder der junge estnische Außenminister, der sich im Buch als Familienmensch und Naturliebhaber offenbart.
‚Living in Daylight’ dokumentiert auch, dass Dachwohnfenster inzwischen zu einem Stück Kulturgeschichte geworden sind. Es gibt kaum einen Ort, an dem sie nicht anzutreffen wären – das gilt für das Palais de Justice mitten in Paris ebenso wie für das portugiesische Parlamentsgebäude oder die Hippie-Stadt Christiania in Kopenhagen. Dachwohnfenster findet man in türkischen Neubausiedlungen, an sanierten Stadthäusern in Bukarest und umgebauten Scheunen in der britischen ‚countryside’.
Maria- Therese Hoppe hat all diese Orte bereist und aufgezeichnet, wie die Menschen in ihren Räumen leben und arbeiten, was ihnen Tageslicht und Aussicht durch die Dachwohnfenster bedeuten. Die durchweg erstklassigen Fotos zeigen die Gebäude und ihre Bewohner auf einfühlsame Art und Weise, oft aus ungewohnter Perspektive, aber ohne jene Tendenz zur Überinszenierung, wie man sie gelegentlich in Architekturpublikationen antrifft. Abgerundet wird das Buch durch einen kurzen historischen Abriss nicht nur über VELUX und die Geschichte des Dachwohnfensters, sondern auch darüber, wie dieses im Laufe der Zeit unsere Wohnvorstellungen verändert hat…
Anfang nächster Woche steht Krems im Mittelpunkt einer Tagung mit nachhaltiger Zukunftperspektive:
Ziel des 1. OTTI (Ostbayerische Technologie-Transfer-Institut e.V.) Symposiums „Aktiv-Solarhaus“ ist es, Techniken der aktiven Nutzung von Sonnenenergie zu beleuchten, um den Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasser und Strom auf weniger als 50 kWh/m2 zu reduzieren und richtungsweisende Ansätze dafür zu präsentieren.
Geplante Projekte werden vorgestellt und von ExpertInnen diskutiert, um gemeinsam neue Lösungsansätze für die Realisierung energieeffizienter Gebäude und Nutzung der Solarresourcen zu finden. Der intensive Einsatz von Solarenergie bietet eine wirtschaftliche Alternative zu den letzten Optimierungsschritten der Energiesparmaßnahmen. Ziel ist die massive Senkung des nicht-erneuerbaren Energieverbrauchs und damit eine Reduktion der Umweltbelastung durch Gebäude.
Am ersten Tag des Symposiums präsentiert Architekt Reinberg sein Vorzeigeprojekt „Aktiv-Solarhaus“, dass er gemeinsam mit der Firma Sonnenkraft realisierte. Am Dienstag steht der Programmpunkt „Innovative Konzepte“ unter dem Schwerpunkt Active Housing, das unter der Leitung des Architekten Florian Lichtblau (Lichtblau Architekten BDA) unter anderem von Architektin MAA Lone Feifer (Velux) beleuchtet wird.
Das gesamte Programm und Anmeldung für Kurzentschlossene gibt es hier.
…was haben Velux, ein Bunker und die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gemeinsam?
Die Ostermann Architekten planten für die WM 2006 auf dem Dach des Medienbunkers am Heiligengeistfeld in Hamburg für die Zeit der Fußball-WM die VELUX Lounge als temporäre Zeltkonstruktion.
Und da ich mittlerweile ein Faible für Bunker-Projekte habe, zeige ich anhand folgenden Youtube-Videos einen weiteren Ansatz dieser Reihe auf:
Am Wochenende steht Besuch aus Deutschland an – ich freue mich schon darauf, den ein guter Freund und von Beruf Gebäudetechniker wird sicherlich nichts unversucht lassen, erneut über die technischen Möglichkeiten in der Architektur zu diskutieren und das ist jedes Mal ziemlich lehrreich ![]()
Um mich darauf vorzubereiten und ihn auf meinen Blogeintrag zum Thema aufmerksam zu machen, was ihn sicherlich auch freuen wird, hab ich mich mit dem Thema Gebäudeautomation in der Architektur ein wenig auseinandergesetzt, denn er hat mir bei seinem letzten Besuch begeistert von seiner Arbeit erzählt und kommendes Wochenende gibt es sicherlich eine Fortsetzung…

Foto: www.baunetzwissen.de
Das Architekturbüro Ternes architekten + ingenieure realisierten ein intelligentes und energiesparendes Gebäude, das in fünf Monaten Bauzeit entstand und als Zielvorgabe ein hightechunterstütztes Energiekonzept verfolgten.

Foto: www.baunetzwissen.de
Der Baukörper wurde im Erd- und Obergeschoss massiv in Stahlbeton ausgeführt. Das leichte, in Stahl und Glas gehaltene Dachgeschoss mit Außenjalousien zur Tageslichtsteuerung schwebt über den massiven, zurückhaltend in Weiß verputzten Stahlbetonkubus.
Im Erdgeschoss befinden sich ein Empfangsbereich, haustechnische Einrichtungen, WC und Archiv. Obergeschoss und Dachgeschoss bieten Platz für das von den Architekten selbst genutzte Architekturbüro. Das rund 260 Quadratmeter große Bürogebäude integriert aufgrund der Lage auch die Toilettenanlagen für die Dorfgemeinschaft und dadurch konnte ein zusätzlicher Baukörper kosten-, flächen- und ressourcenschonend vermieden werden.
Der massive Teil des Gebäudes wurde mit einer hochwertigen mineralischen 12-cm-Thermohaut und einem Außenputz verkleidet. Das in Stahl-Rahmenkonstruktion ausgeführte Dachgeschoss wird von einer Alu-Glasfassade mit Wärmeschutzverglasung und einer 35 cm stark gedämmten Flachdachkonstruktion umschlossen. Diese Ausführung verringerte zugegebenermaßen das Energiepotential, allerdings wird der Verlust über die technische Ausstattung ausgeglichen.
Die umfangreiche technische Ausstattung wird über eine zentral steuerbare Gebäudeautomation vernetzt und bildet mitunter das Herzstück des Gebäudes. Vorraussetzung dafür war eine möglichst übersichtliche und einfache Bedienung für die Nutzer. Dafür wurde eine Anlagenverwaltung mit KNX/EIB-Gebäudesystemtechnik gewählt. Alle technischen Systeme – von der Heizungs-, Beleuchtungs- und Alarmanlage über die Jalousien und elektrisch öffenbaren Fenster zur Querlüftung bis hin zum Multimedia-Präsentationssystem – sind über vieradrige BUS-Leitungen komplett miteinander vernetzt. Automatisierte Kontrolle und Regelung erfolgt dabei über ständigen Ist- und Sollwert-Vergleich anhand intelligent platzierter Sensoren.
Das System gewährleistet so einen reibungslosen und unbemerkten Betrieb und arbeitet gleichzeitig energie- und kostensparend, weil es sich den unterschiedlichen Bedingungen optimal anpasst.
Der manuelle Einfluss wird über eine zentrale Bedienstelle für die Gebäudesystemtechnik gewährleistet: Ein neu entwickeltes User-Modul mit übersichtlichem 5,7 Zoll großen Farb-Display und tastenlosem Touch-Panel ermöglicht durch einfache Berührung des Displays das Aufrufen verschiedener Menüebenen und das Ablesen einzelner Einstellungen.
Nach einigen Monaten Nutzungsdauer stellten die Architekten fest, dass die Investition in eine vollständige Gebäudeautomation mit EIB/BUS-Technologie keine Spielerei für Technik-Freaks ist, sondern sich klare Vorteile ergeben. „Der im Automatikmodus laufende Betrieb nimmt uns bei der Verwaltung der Anlagen viel Arbeit ab“, berichtet Architekt Ternes.
Um auf die Gebäudeautomation auf der Managementebene auch von außerhalb Einfluss nehmen zu können, z.B. die Jalousien im obersten Geschoss schließen oder den Zustand des Alarmsystems prüfen zu können, hat sich der Büroinhaber einen Zugriff auf das System via Mobiltelefon einrichten lassen.
Im architektonischen Gesamtkonzept und im Sinne der Nachhaltigkeit wurde das Objekt insgesamt sehr flexibel gestaltet und kann dadurch später auch als Wohngebäude genutzt werden. Nachträgliche Änderungen und barrierefreie Erschließung über alle Etagen können in allen Geschossen adaptiert werden.
Der Energiebedarf des nachweislichen Passivhauses entspricht gemäß Energieeinsparverordnung EnEv der Energieeffizienzklasse A und damit wird an diesem Beispiel bewiesen, dass die eingesetzte Haustechnik und Baukonstruktion optimal abgestimmt wurden und mittlerweile gilt das Haus als überregionales Referenzobjekt zu Themen wie Energieeinsparung, Prozesskostenoptimierung und dem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Der Herr Kollege Reinberg hat vielen Einfamilienhaus-Besitzern mit seinem Beitrag in der März-Ausgabe von architektur.aktuell ordentlich ins Gewissen geredet…mein Gewissen hat es insofern betroffen, als das ich meinen Beitrag zu „Das beste Haus 2009“ auf das Minimalste kürzte, denn die Fakten, die Architekt Reinberg lieferte, sprechen für sich: für den übermäßigen Flächenverbrauch, die enorme Verkehrsbelastung, die generelle Zerstörung der Natur und die geringe Dichte – um nur einige zu nennen – kann sich kein Einfamilienhaus-Bauherr aus der Verantwortung ziehen. Von den bereits bestehenden Einfamilienhäusern weisen geschätzte 1.140.000 Einfamilienhäuser enormes Sanierungspotential auf und auch hier verweist er auf einen dringenden Handlungsbedarf…
Doch zugegebenermaßen plant und baut auch Herr Reinberg Einfamilienhäuser und das aus gutem Grund: um die prinzipiell umweltunfreundliche Art zu bauen auszugleichen, sind seine Objekte energetisch besonders effizient und aus dieser Motivation heraus ist das Solar Aktiv Haus sicherlich ein Vorzeigeprojekt, das diese Möglichkeiten aufzeigt.

Fotos: www.reinberg.net

Das Aktiv Solar Haus, das er gemeinsam mit der Firma Sonnenkraft umsetzt, ist eine neuer Haustyp, der mit Hilfe von aktiver Solarnutzung die Umweltbelastung gegenüber den Limits des Passivhauses wesentlich reduziert. Nicht nur der Wärmeversorgung, sondern auch der Kühlung und Stromerzeugung dienen die solaren Gewinne. Die intelligente Steuerungstechnik dieses kombinierten Systems arbeitet selbsttätig und versorgt das Haus ohne Zusatzheizung das ganze Jahr über mit Energie für Heizung und Warmwasser.
Die Form des zweigeschossige Gebäude ergibt sich aus der Berücksichtigung der ökologischen Anforderungen: Optimierung der Solargewinnflächen, Öffnung des Gebäudes nach Süden und innovative Fenster-Systemlösungen anhand der Velux-Dachflächenfenster für die passive Solarnutzung, die das Arbeiten mit optimierter Tageslichtführung gewährleisten und das Gefühl des großzügigen Platzes und Raumangebotes steigern. Der Einsatz von direkt erlebbaren Naturmaterialien und deren Oberflächenqualität wird ebenso berücksichtigt, wie die Erlebbarkeit der Haustechnik und ist als Fertigteil-Ausführung einem breiten Publikum zugänglich.
Das Projekt und der Architekt appellieren damit an das Verantwortungsbewusstsein, das jeder einzelne von uns – egal ob Bauherr, Bewohner, Architekt oder Baumeister – zukünftig ebenfalls übernehmen sollte!
„Städtebauliche Nachhaltigkeit“ bildet die Grundlage des Kongresses „STADT STATT ENERGIE“, der am kommenden Mittwoch in Graz stattfindet:
Ökologie & Nachhaltigkeit – Themen, die im Architektur-Bewusstsein längst Einzug gehalten haben – und jeder weiß bereits, dass es sinnvoller wäre, die Ressourcen des Vorhandenen zu nützen als neue aufzubauen – Rückbau von Zersiedelungen und die Verdichtung von Städten nach innen wäre also die logische Konsequenz – allerdings sieht die Praxis anders aus: Viele Häuslbauer sehnen sich nach wie vor nach den eigenen vier Wänden und Grün soweit das Auge reicht, um sich behaglich zu fühlen…Urs Hirschberg, der Dekan der Architekturfakultät der TU Graz ist der Meinung, dass in Zukunft zwar die zersiedelten Gebiete nicht verschwinden werden, sondern in eine effizientere Form übergehen werden…
Dieses Umdenken thematisiert die TU Graz am Mittwoch, 20. Mai 2009 auf diesem Kongress, der die Stadt und die Energieeffizienz ihrer Infrastruktur in den Fokus der Energiedebatte stellt. Internationale Redner stellen konkrete Projekte und Strategien vor, die zeigen, wie Planer und Behörden erfolgreich mit der komplexen Thematik umgehen.
Der Kongress gliedert sich in drei thematische Blöcke mit anschließender Podiumsdiskussion:
- Die ersten beiden Themenblöcke beleuchten mögliche Zukunftsszenarien der urban-landschaftlichen Siedlungsformen und welche Strukturen aus dem Alten neu entstehen können.
- Der dritte Kongressabschnitt diskutiert notwendige politische Voraussetzungen, geeignete Marketingmaßnahmen und Fördermittel, die den Weg hin zu flächendeckend energieeffizienteren Gebäudestrukturen ebnen können.
Der Kongress findet von 8.30 bis 18.30 Uhr im Loft Graz-Reininghaus, Reininghausstraße 11a, 8020 Graz statt.
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