
Heute startet die Einreichung für den BLUE AWARD, dem internationalen StudentInnen-Wettbewerb für nachhaltige Architektur, der erstmals von der Architekturfakultät der TU Wien ausgelobt wird.
Weitere Infos gibt es hier

Heute startet die Einreichung für den BLUE AWARD, dem internationalen StudentInnen-Wettbewerb für nachhaltige Architektur, der erstmals von der Architekturfakultät der TU Wien ausgelobt wird.
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Das Team der TU Darmstadt konnte bereits zum zweiten Mal den Internationalen Wettbewerb für Nachhaltiges Bauen, den SOLAR DECATHLON mit dem Solarhaus „surPLUShome“ für sich entscheiden.

Foto: Solar Decathlon
Weitere Infos: Daily Green
David Adjayes Sunken House steht bereits seit langem auf meiner To-See-List für den nächsten London-Besuch, gleich danach folgt seine Club-Bar The Social – mit der er 1999 die Architekturwelt auf sich aufmerksam machte…

Foto: residentiality.wordpress.com
Sein Sunken House im Londoner East End ist eine schwarze Box umgeben von gregorianischen Ziegelbauten. Das Haus eines befreundeten Fotografen hebt sich vor allem durch die verwendeten Materialien – Holz und Glas – und die einfache Form ab. Außerdem wurde auch das Licht- und Schattenspiel als wichtiges Entwurfsthema hervorgehoben.
150 Quadratmeter Nutzfläche auf drei Geschossen bilden das Sunken House. Im Untergeschoss befinden sich Küche, Esszimmer und Studienzimmer – auf gleicher Ebene mit dem abgesenkten Innenhof, der einen privaten Außenwohnraum bildet. Die Eingangsebene liegt auf Straßenniveau und ist mit einer innen- und einer außenliegenden Holztreppe an die übrigen Räume angebunden. Das Obergeschoss wird von Fensteröffnungen beherrscht, die Licht bis tief in den Raum fallen lassen. Weiße Wände und ein weiß beschichteter Kunstharzboden bieten dafür die ideale Projektionsfläche.
Von außen betrachtet wirkt der einheitliche Baukörper wie aus einem Stück Holz gefertigt. Treppen, Brüstungen, Lüftungsöffnungen und Türen sind camouflageartig in die schwarz gestrichene Holzoberfläche integriert. Durch die einheitliche Materialisierung der Freiräume lässt Architekt Adjaye das Haus in sich selbst versinken. Sogar die Dachfläche ist mit einer Hülle aus schwarzen Holzlatten verkleidet und fungiert als Aussichtsplattform.
Hinter der vorgehängten Holzfassade versteckt sich die tragende Konstruktion aus Massivholzelementen. Fensteröffnungen erscheinen in einer Ebene mit der Fassade und dem Dach und unterstreichen das homogene Bild des Baukörpers. Das Glas wurde in einen Stahlrahmen geklebt und bündig bis an die Außenfassade geführt.
Aufgrund der gewählten Tragkonstruktion aus Massivholzelementen musste keine Rücksicht auf Spannweiten, Balken oder Stützen genommen werden. So konnten alle Öffnungen frei positioniert werden und folgen höheren Kriterien wie Ausblick und Himmelsrichtung. Es entstand für jede individuelle Situation die dazu passende Öffnung. Ein fix verglastes Panoramafenster beispielsweise führt den Blick nach Westen, auf die benachbarten Gärten. Der Arbeitsraum des Bauherren wird anhand einer Überkopfverglasung belichtet. Für Schattenspiele sorgen Bambusgewächse hinter der transluzente Verglasung im Schlafzimmer.
David Adjaye sorgte mit seinem Sunken House nicht nur für neue Perspektiven, sondern fügt es dank einfacher Materialien gelungen in das Umfeld.
Ab 1. Oktober 2009 kann man sich erneut für den Internationalen VELUX Award registrieren, der Architekturstudenten aus der ganzen Welt vor die Herausforderung stellt, Tageslicht in der Architektur unter dem Motto „Light of Tomorrow“ zu untersuchen.

Die Preisverleihung fand zum ersten Mal im Jahr 2004 statt und seither findet die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung eine wachsende Zahl von Studenten aus der ganzen Welt. Im Jahr 2008 wurden beispielsweise 686 Beiträge aus 46 Ländern eingereicht.
Ziel dieses Wettbewerbes ist es, die Diskussion um Tageslicht anzuregen, und Architekturstudenten zur Arbeit mit Tageslicht zu inspirieren, und zwar nicht nur als Designelement oder als externen Faktor, sondern als ganz wesentlichen Punkt in der Konzeption.
Der Preis stellt keine besonderen Anforderungen an die Kategorien oder die Verwendung von VELUX Produkten. Die Teilnehmer können die Rolle des Tageslichts in der gebauten Umwelt untersuchen, ob im städtischen Kontext, in einzelnen Gebäuden oder als abstrakten Begriff ist frei wählbar.
Bin mal wieder gespannt, wer in der Jury sitzen wird und vor allem auf die zahlreichen Ideen der Teilnehmer
Architekt Matteo Thun hat mit dem Vigilius Mountain Resort ein ökologischem Design-Hotel in den Bergen Südtirols geschaffen, dass man nur zu Fuß oder über eine fast hundert Jahre alte Seilbahn erreichen kann. Schon allein dafür wäre der umweltbewußte Aspekt bereits erfüllt…

Foto: Matteo Thun & Partners
Mit dem zweigeschossigen Gebäude aus Holz, Glas, Naturstein und Lehm wollte Architekt Matteo Thun & Partners ein „geheimes Versteck“ schaffen, „das sich der Umgebung anpasst, wie die Baumhäuser in denen die Kinder Unterschlupf finden.“
Das langgestreckte, gekrümmte Gebäude, dessen 35 Zimmer und 6 Suiten mit Lärchenholz getäfelt und mit Lehmwänden zwischen Schlafzimmer und Bad getrennt sind, passt sich dynamisch an die Kontur der Bergwelt an. Die Lehmwände werden im Winter beheizt und im Sommer dienen sie der Kühlung.
Die horizontalen Holzlamellen an der Fassade verstärken nicht nur die Dynamik des Baus, sondern schützen die auf 1500 m Meereshöhe gelegenen, nach Osten und Westen orientierten und offen gehaltenen, großzügig belichteten Zimmer vor starken Lichteinfall und Überhitzung.
Die Kunstlichtbeleuchtung erfolgt ausschließlich indirekt, da die Leuchtmittel unauffällig in Möbel oder Wände integriert wurden. Der angeschlossene Wellness-Bereich mit Sauna und Schwimmbad scheint durch seine raumhohe Panoramaverglasung eine Symbiose mit dem Außenraum einzugehen.

Foto: Alex Korting
Der Erschließungsbereich, der anhand der galerieartigen Anordnung ein großzügiges Raumvolumen aufweist, wird durch gezielt eingesetzte Tageslichtbeleuchtung akzentuiert. Die unterschiedlich geformten Oberlichter versorgen diese Zone bis ins Erdgeschoss mit natürlichem Licht.
Dem Speisesaal wurde trotz des Einsatzes massiven Holzes einer dreihundert Jahre alten Scheune hohe Transparenz verliehen. Sichtbare gelassene, solide Dach- und Wandtragwerke und die verglaste Front als Kontrast schaffen gemeinsam Leichtigkeit und natürliche Materialität.
Das Hotel wurde bereits mit dem Wallpaper Design Award 2004, sowie mit dem italienischen WWF-Umweltpreis für sein Niedrigenergiekonzept, als auch mit dem Holzbaupreis Vorarlberg ausgezeichnet.
In Dänemark geht demnächst ein vorbildliches Bauprojekt zu Ende:
Das Haus der Universität Kopenhagen, das „Green Lighthouse“, entsteht unter dem Aspekt, ein tragfähiges Haus mit einem niedrigstmöglichen CO2-Ausstoß zu bauen. Die naturwissenschaftliche Fakultät wird nach Fertigstellung in dem Gebäude einziehen und bietet somit Platz für Verwaltung, Konferenzräume, Servicestellen und Aufenthaltsräume.

Foto: Christensen&Co Arkitekter AS
Das Energiekonzept des Lighthouses entspricht ebenso der Vision der Active-House-Reihe, wie die gleichzeitig verwirklichten Projekte in Österreich, Deutschland und weiteren Ländern.
Die Grundsätze dafür definierte die VKR Holding in Zusammenarbeit mit ihren Tochtergesellschaften VELUX, VELFAC, SolarCAP, WindowMaster und externen Zusammenarbeitspartnern.
Das Konzept des klimafreundlichen Hauses ist die Sonnenuhr – erläutert Architekt Christensen & CO Arkitects – wie ein Lichtsymbol der Naturwissenschaft. Das Design des Hauses berücksichtigt den wechselnden Charakter, die changierenden Farben und die wechselnde Intensität des Lichts im Laufe des Tages und des Jahres, und strebt an, dass stets eine Menge Licht vorhanden ist.
Das Green Lighthouse ist bereits jetzt Teil der Ausstellung „Building Sustainable Communities“, die derzeit in Abu Dhabi und im Anschluss in Dänemark und New York gezeigt wird.
…und hier geht es zum Video…
…wer, so wie ich gestern Wind und Regen trotzte und sich auf den Weg zum Einkaufsbummel, Museumsbesuch oder auf einen Cafe mit Freunden begab, hat sicherlich auch einige Zeit auf Bus und Straßenbahn zugewartet und konnte nur mit viel Glück noch einen Stehplatz unter den Busstationen ergattern…deshalb hätte ich mir gestern gerne an einen der folgenden Busstationen die Zeit vertrieben, um neben dem wetterlichen Abenteuer auch ein Design- und Architekturabenteuer an diesen „Nicht-Orten“ (Augé) zu erleben
Die Busstation am Vitra Design Museum in Weil am Rhein mit Eames Sitzen:

Foto: jakobdarfelt
Auch Star-Architekten geben sich manchmal einer kleinen Bauaufgabe hin…
Diese Video-Bushaltestelle für die Ausstellung „Musikvideos in Architecture“ in Groningen, geplant von Rem Koolhaas sorgt für Unterhaltung:
Frank O. Gehrys Station in Hannover:

Foto: aktion1
In Hoofddorp/NL findet sich dieses organische „Wartehäuschen“ von NIO architecten:

Foto: dod:
Dennis Oppenheim schuf 2002 eine kulissenhafte beziehungsweise „filmreife“ Busstation in Californien:

Foto: …-Wink-…
Haltestelle mit Tragfläche von Heike Mühlhaus in Hannover:

Foto: aktion1
Vauxhall Cross Busstation von Arup Associates in London…
…ein Tipp: auf Google Maps lässt sich diese Station am besten erfassen…

Foto: shad_41
Das Buch über die Erfindung des dänischen Ingeneurs Villum Kann Rasmussen, das die Dächer Europas veränderte:

1941 entwickelte der dänische Ingenieur Villum Kann Rasmussen für einen befreundeten Architekten das erste Dachfenster, das es in punkto Wind- und Regendichtheit mit Fassadenfenstern aufnehmen konnte. Um es zu vermarkten, gründete er eine Firma und benannte sie nach den wichtigsten Qualitäten, die seine Erfindung ins Haus bringen sollte:
VE für ‚ventilation’ (frische Luft) und LUX für Licht. In der Wiederaufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden VELUX-Dachwohnfenster zu einer festen Größe in den Stadtbildern Europas – in den Zentren ebenso wie in den Neubaugebieten. Rasmussen hatte schon früh erkannt, wie er seine Fenster zu vermarkten hatte: Gezielt sprach er den Wunsch der Eigenheimbesitzer nach mehr Wohnraum und Licht an, statt sein eigenes Produkt in den Vordergrund zu stellen.
Zum 100. Geburtstag des Firmengründers hat VELUX nun gemeinsam mit der dänischen Ethnologin und Autorin Maria-Therese Hoppe ein Buch ganz im Geiste dieser Philosophie publiziert.
‚Living in Daylight’ stellt mehr als 50 Referenzprojekte mit VELUX-Dachwohnfenstern dar – doch nicht, indem es die technischen oder gestalterischen Aspekte der jeweiligen Gebäude in den Vordergrund stellt. Wichtig waren den Herausgebern und der Autorin die Geschichten, die die Bewohner zu erzählen hatten. Viele dieser Charaktere sind ebenso einzigartig wie ihre Wohnungen: die Aquarellkünstlerin in ihrem Atelier über den Dächern von Paris, die deutsche Ärztin, die in die norwegische Wildnis ausgewandert ist, oder der junge estnische Außenminister, der sich im Buch als Familienmensch und Naturliebhaber offenbart.
‚Living in Daylight’ dokumentiert auch, dass Dachwohnfenster inzwischen zu einem Stück Kulturgeschichte geworden sind. Es gibt kaum einen Ort, an dem sie nicht anzutreffen wären – das gilt für das Palais de Justice mitten in Paris ebenso wie für das portugiesische Parlamentsgebäude oder die Hippie-Stadt Christiania in Kopenhagen. Dachwohnfenster findet man in türkischen Neubausiedlungen, an sanierten Stadthäusern in Bukarest und umgebauten Scheunen in der britischen ‚countryside’.
Maria- Therese Hoppe hat all diese Orte bereist und aufgezeichnet, wie die Menschen in ihren Räumen leben und arbeiten, was ihnen Tageslicht und Aussicht durch die Dachwohnfenster bedeuten. Die durchweg erstklassigen Fotos zeigen die Gebäude und ihre Bewohner auf einfühlsame Art und Weise, oft aus ungewohnter Perspektive, aber ohne jene Tendenz zur Überinszenierung, wie man sie gelegentlich in Architekturpublikationen antrifft. Abgerundet wird das Buch durch einen kurzen historischen Abriss nicht nur über VELUX und die Geschichte des Dachwohnfensters, sondern auch darüber, wie dieses im Laufe der Zeit unsere Wohnvorstellungen verändert hat…
Als ich das letzte und einzige Mal auf Malta war, habe ich leider nichts von dem ehemaligen Royal Opera House am Freedom Square in Valletta in Erfahrung bringen können – allerdings hatte ich bisher bei jeder Urlaubsplanung Malta im Hinterkopf, obwohl die Strände mich nicht gerade beeindruckten und vor allem die Holzbänke in den Bussen, die über „Stock und Stein“ rasten, meine Erinnerung etwas drüben…seitdem allerdings offiziell bekannt ist, dass Renzo Piano für den Wiederaufbau des besagten Opernhauses engagiert wurde – wird Malta sicherlich mal wieder auf den Plan gerufen…

Foto: ta’nis
Das Royal Opera House wurde 1942 bei einem Bombenangriff zerstört und ist momentan eine Ruine, die im Dornröschenschlaf ruht. Renzo Piano plant nun an dieser Stelle ein Open-Air-Theater, das auch die alten verwitterten Mauern miteinbezieht.
Bereits in den 1980er Jahren wurde Renzo Piano engagiert, Aufbaupläne für die 1877 erbaute Royal Opera einzureichen. Die Pläne wurden allerdings von der Regierung verworfen, da der Entwurf „zu modern“ erschien. Der amtierende Regierungschef Maltas sorgt nun für einen Wiederaufbau binnen vier Jahren mit dem Engagement des italienischen Architekten.
Piano sieht das erneute Herangehen an dieses Vorhaben positiv und stehe dem Projekt heute bewusster gegenüber. Auch seine Referenzliste hat sich in der Zwischenzeit ver-irgendwas (10facht? – hab leider nicht alle seine Projekte im Kopf) – daher ist es auch sein Anliegen, das noch existierende Mauerwerk zu erhalten und ein schwebendes Gebäude mit einer leichten Fassade auf Säulen und Stahlmasten darüber zu positionieren.
Valletta ist meiner Meinung nach auch deshalb ein guter Platz für dieses Bauprojekt, da es seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und mit dem Wiederaufbau der Oper auch die Überreste respektvoll erhalten bleiben. Freu mich auf den Urlaub – im Jahre 2014, wenn alles gut geht
Valletta Blog zeigt noch einige weitere Modellfotos des Entwurfs.
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