
Heute startet die Einreichung für den BLUE AWARD, dem internationalen StudentInnen-Wettbewerb für nachhaltige Architektur, der erstmals von der Architekturfakultät der TU Wien ausgelobt wird.
Weitere Infos gibt es hier

Heute startet die Einreichung für den BLUE AWARD, dem internationalen StudentInnen-Wettbewerb für nachhaltige Architektur, der erstmals von der Architekturfakultät der TU Wien ausgelobt wird.
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Der Inn-Salzach-Stil, auch Inn-Salzach-Bauweise genannt, bezeichnet einen typischen Baustil von Altstädten in der Region von Inn und Salzach. Dabei bilden mehrere Häuser durch Scheinfassaden vor dem eigentlichen Dach ein geschlossenes Ensemble. (Quelle: Wikipedia)

Foto: manzlritschsandner.com
Dieser Typus steht räumlich und inhaltlich Pate für einen vorrangig für studentische Nutzer konzipierten Wohnbau mit Büroflächen bzw. einer Gastronomie von Gerhard Manzl, Johann Ritsch und Manfred Sandner. Die Ambivalenz von Außen und Innen erinnert stark an Grundhaltungen des Stils.
Ein auffälliger Monolith, der mich zunächst eine Zollverein-Essen-Zweigstelle dahinter vermuten ließ, landete an der Universitätsbrücke mit einer markant abgeschnittenen Ecke und rhythmisch versetzten Fensteröffnungen. Im beabsichtigten Bruch mit der aus den 1960er und 1980er Jahren stammenden Bebauung wurde deshalb ein Baukörper entwickelt, der nach allen Seiten differenziert auf den Straßenraum reagiert.
Im städtebaulichen Kontext wurde der Baukörper nicht in die umgebende orthogonale Stadtstruktur einfügt, sondern reagierten mit einem nach außen hin homogenen, beruhigten Baukörper. Im großstädtischen Kontext allerdings steht das Objekt zu den „satellitenhaft positionierten Aussenstellen der Innsbrucker Altstadt“, wie beispielsweise dem Turnus-Vereinshaus oder dem Zeughaus.

Foto: manzlritschsandner.com
Der markante haushohe Eingangsschlitz führt in den „Gassenplatz“-artigen Innenraum, der an die Hofsituation der Altstadt anlehnt und sich als andersartige „Innenwelt“ präsentiert. Dem Licht folgende geknickte, gegeneinander verschobene, schrägen Wandscheiben bilden die nach oben offene, überdachte „Gassenhalle“ bzw. „Hallengasse“ und verstärken anhand der vertikalen Eichenlamellenverkleidung den Kontrast zum glatten weißen Feinputz des Äußeren.
Der südliche Bereich des Grundstückes und die angrenzenden Grünflächen wurden so ineinander gefügt, dass sich daraus eine durchgehende Landschaft ergibt.
UNStudio präsentierten am 2. November die Pläne für den Umbau des alten Postgebäudes am Rotterdamer Hauptbahnhof, dem zukünftigen „House of Lifestyle Brands“:
Foto: UNStudio
Das Video dazu vermittelt allerdings den Eindruck, dass sich diese Welt weniger um Architektur als viel mehr um attraktive Werbeflächen dreht…
BALKAN 09 – FOTOWETTBEWERB

Unter dem Titel „Architektur und Urbanismus in Südosteuropa“ ruft das Architekturzentrum Wien zur Teilnahme am Publikums-Fotowettbewerb im Rahmen des diesjährigen Balkan-Schwerpunktes auf.
Weitere Infos: Az W
Der jüngste Neubau in der Wiener City, das „Haus der Europäischen Union“ von ARGE Architekten Tillner & Willinger / Steffel lädt morgen zum Tag der offenen Tür.

Foto: urban-design.at
Weitere Info: kurier.at
Die Zielsetzung, ein Doppelhaus aus den 1950er Jahre zu sanieren und als Velux Model Home 2020 nächstes Jahr in Deutschland zu präsentieren verdient Applaus, denn dieses Modernisierungsprojekt mit Modellcharakter zeigt einen wichtigen Aspekt des zukünftigen Wohnens und der Verbesserung der Umweltbilanz auf.

Foto: TU Darmstadt
Im Rahmen eines Studentenwettbewerbs ausgelobt, realisiert Velux die Sanierung einer Doppelhaushälfte, bei der eine Lösung für optimierte Energieeffizienz verbunden mit höchstem Nutzerkomfort entwickelt wird. Dies soll zeigen, welche Ergebnisse sich mit einer integrierten Planung und dem Einsatz zeitgemäßer Technik erzielen lassen.
Energetisch sollen die Doppelhaushälften im sanierten Zustand unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Diese richten sich einerseits an die neue EnEV 2009 und zum anderen an einen Passivhaus- oder/und Energieplus-Standard. Desweiteren wird ein großer Wert auf den zukünftige Wohnkomfort und die Tageslichtsituation gelegt.
Auch die zweite, in Privatbesitz befindliche Doppelhaushälfte, wurde von den Studenten mitbeplant. Hier soll unter dem Aspekt „Kosteneffizienz“ modernisiert werden, um Ergebnisse zu erzielen, die mit durchschnittlich verfügbaren Mitteln eines Bauherrn realisierbar sind.

Eine Fachjury prämierte Anfang September vier der insgesamt zwölf eingereichten Entwürfe. Der Jury gehörten neben den Experten aus dem Kompetenzteam sowie VELUX Mitarbeitern auch der Geschäftsführer der IBA Hamburg, Uli Hellweg, und der Baudirektor im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtplanung, Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hegner, an. Neben dem Energiekonzept und den Maßnahmen zur Steigerung des Wohnwerts bewertete die Jury außerdem die architektonische Kreativität der Konzepte. Als Siegerin ging Katharina Fey mit ihrem Entwurf „…aus eigenem Anbau“ aus dem mit insgesamt 7.500 Euro dotierten Wettbewerb hervor. Die voraussichtliche Fertigstellung ist mit Mai 2010 datiert.
Aktuell werden europaweit sechs Konzepthäuser (u.a. Österreich) entwickelt, welche die klimatischen, kulturellen und architektonischen Bedingungen der jeweiligen Länder berücksichtigen und spezifische Lösungen entwickeln. Von Juni bis voraussichtlich Dezember 2010 steht das Model Home 2020 Fachleuten und Bauherren als Forum für den Austausch über die Zukunft des Wohnens im 21. Jahrhundert offen.
Weitere Informationen unter www.iba-hamburg.de
Das Team der TU Darmstadt konnte bereits zum zweiten Mal den Internationalen Wettbewerb für Nachhaltiges Bauen, den SOLAR DECATHLON mit dem Solarhaus „surPLUShome“ für sich entscheiden.

Foto: Solar Decathlon
Weitere Infos: Daily Green
Soma Architekten haben den Wettbewerb um die Gestaltung des Themen-Pavillons für die Expo 2012 in Yeosu, Südkorea, für sich entschieden.

Foto: soma
Weitere Infos: derstandard.at
Nach Amsterdam und Kopenhagen möchte auch Hamburg das Stadtbild mit schwimmenden Bauwerken aufwerten und einen innovativen Impuls in die Stadtentwicklung bringen. Der erste Schritt in diese Richtung wurde mit der Realisierung eines „Porsche“-Hausboots gesetzt…

Foto: prcenter
Seit August liegt auf dem Hamburger Eilbekkanal ein Büroboot, dass Daniel Schilp und Jonas Greubel, gemeinsam mit ihrem Auftraggeber, dem Architekten Thorsten Freier im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs der Stadt Hamburg planten.

Foto: BauNetz
Das zweigeschossige Hausboot im Eilbekkanal wurde von den beiden Architekturstudenten als Büro für den Architekten und Hausbootspezialisten konzipiert. 2007 wurde der Wettbewerb ausgeschrieben und für einen der begehrten Liegeplätze konnten sie mit ihrem Entwurf die Jury überzeugen.
Der Grundgedanke, die Form des Bootes zum Hauptmerkmal zu erheben, war für die Wahl der Materialien ausschlaggebend: ausschließlich unbehandelte Materialien, wie Eiche Sägerau als Bodenbelag und Aluminium Natur für die Fassade werden im Laufe der Zeit das Erscheinungsbild des Bootes verändern.
Die dekonstruktive Formensprache des ergibt sich auch daraus, dass mit Ausnahme der Fußböden kaum ebene oder lotrechte Flächen die Fassade bilden. Der Außenbereich des Bootes mit großzügigen fünfzig Quadratmetern besticht durch die Verwendung von Aluminium und erinnert an futuristische Vorgänger – dem Airstream-Wohnwagen genauso wie den Yachtentwürfen Fosters. Die offene, durchgängige innere Raumstruktur bietet Platz für Konferenzräume und einen großflächigen Arbeitsraum, die sich um zentrale Serviceflächen und der Verbindungstreppe gruppieren.

Foto: rauter25
„Wir vereinen typische Elemente der beiden Komponenten Haus und Boot: Form und Material aus dem Schiffsbau und große Fensterflächen aus dem Hausbau. Diese Kombination macht das Besondere unseres Entwurfs aus“ zeigen sich die „Porsche-Designer“ zufrieden …
Auch der Bauherr hat sich großes Lob verdient: Er stellt das Hausboot zunächst als Veranstaltungs-Location zur Verfügung und eröffnet somit nicht nur Party- sondern auch Architekturbegeisterten die Möglichkeit, die Architektur des futuristischen Designobjektes zu bestaunen.
Die Vermutung liegt nahe, dass alle Beteiligten an diesem Projekt nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten, sondern schufen möglicherweise auch eine spektakuläre Kulisse für eine der nächsten Bond-Folgen
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