Spar spart

23 01 2012

…Energie.

Anfang Dezember letzten Jahres eröffnete im Grazer Lend-Viertel ein Spar-Klimaschutz-Supermarkt, der nur so viel Energie verbraucht, wie er selbst erzeugt:

Der energieautarke Supermarkt in der steirischen Landeshauptstadt sorgt mittels modernster Baustoffe und fortschrittlicher Technologien wie LED-Beleuchtung mit Tageslichtsteuerung oder Wärmerückgewinnung für eine markante Senkung des Energieverbrauchs und ist durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen wie Photovoltaik und einer geplanten Wasserkraftturbine zudem auch CO2-neutral.

Für den Entwurf zeichnet sich das heimische Architekturbüro LOVE architecture and urbanism verantwortlich. Als räumliche „Klammer“ konzipiert, erstreckt sich der Supermarkt über das südliche, dreieckige Ende des Grundstücks und nimmt in ihrer Dimension nach Norden, zum Haupteingang hin, in der Breite und Höhe zu – nach Süden verengt sich das Volumen hingegen und schafft einen Verkaufsraum mit Marktplatz-Atmosphäre. Die Hülle ist nach Osten und nach Westen geschlossen und die fünfte Fassade – das Dach – ist kreisförmig begrünt.

Wie schon die SPAR-Klimaschutz-Supermärkte in Murau und Wien wurde auch dieses Projekt mit einer Gold-Zertifizierung der ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft) ausgezeichnet. Mit DGNB Gold der ÖGNI ist das Gebäude somit ein Leuchtturm für ein nachhaltiges Handelsobjekt.





AQUATHERM VIENNA

20 01 2012

Neuheiten der SHK-Branche…

Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Fachmesse Aquatherm liefert auch heuer wieder einen vollständigen Überblick über alle Produkte, Neuheiten, Systemlösungen und Dienstleistungen für die Bereiche Heizung, Klima und Sanitär und bietet darüber hinaus ein Rahmenprogramm mit Workshops und Vorträgen sowie inszenierte Schwerpunkte, wie moderne Energien und nachhaltiges Renovieren.

Die vor dem Fachpublikum präsentierten Lösungen und Technologien widmen sich auch den Bedürfnissen der Endverbraucher nach anspruchsvollem Design, moderner Funktionalität, Kostenminimierung und Energieeffizienz.

Die B2B-Fachplattform findet von 24. – 27. Januar in der Messe Wien statt.





Smart Campus

13 01 2012

Die neue Hauptzentrale des Verteilernetzbetreibers Wien Energie Stromnetz GmbH verspricht eine smarte Zukunft…


Ansicht: Holzbauer & Partner

Bis 2015 soll mit der neuen Unternehmenszentrale in Wien Simmering ein kosteneffizientes und funktionales Vorzeigeobjekt entstehen, bei dem Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Der Projektname steht Pate für die Ziele des Netzbetreibers: Zur Erreichung der Klima- und Energieeffizienzziele bedarf es Smart Grids und Smart Metering. Durch die Vereinigung auf einem Standort werden in diesem Sinne nicht nur Arbeitsprozesse und Abwicklungen in der Logistik vereinfacht, sondern auch flexiblere Raumkonzepte und Kommunikationsmöglichkeiten entstehen.


Ansicht: Holzbauer & Partner

Aus dem Generalplanerwettbewerb ging das Architekturbüro Holzbauer und Partner ZT als Sieger hervor. Die Gewinner sehen für den neuen Standort ein Konzept vor, dass laut Jury durch eine klare Gebäudekontur, ausgezeichnete Raumqualität, übersichtliche Erschließung und leichte Orientierbarkeit und zudem durch ein perfekt abgestimmten Fassadenkonzept besticht.

Alle Wettbewerbseinreichungen sind noch bis 27. Januar im Foyer des Businessareals „TownTown“ (Thomas Klestil Platz 14, 1030 Wien) zu besichtigen.





Kindergarten Terenten

8 01 2012

feld72 verhilft Terenten/Südtirol zu moderner Tradition mit „gewöhnlicher Abwechslung“


© Hertha Hurnaus

Als Reaktion auf die Lage, Orientierung und den baulichen Kontext bilden drei Baukörper den Kindergarten in Terenten/Südtirol. Diese sind nicht nur horizontal verschoben, sondern präsentieren sich auch in der Vertikalen als eigenständige Objekte. Die Verbindung zwischen den Gebäuden schaffen verglaste, lichtdurchflutete Zwischenzonen.

Im Eingangsgeschoß befinden sich zwei Gruppenräume, die sich nach Süden orientieren sowie Nasszellen und Garderoben, der Personalbereich mit zwei Büros und ein Mehrzweckbereich mit einer „Elternecke“. Die Gruppenräume im Erdgeschoß erstrecken sich auf zwei Ebenen: Brücken, Galerien, Lufträume bieten für die Kinder verschiedensten räumliche Erfahrungen und Blickbeziehungen. Über eine einläufige Treppe bzw. einen Aufzug gelangt man ins Untergeschoss, wo sich ein Bewegungs/Ruheraum, Mehrzweckraum, Lernküche und im Süden ein dritter Gruppenraum befinden. Das Sockelgeschoß wird über zwei Oberlichter mit Tageslicht versorgt.

Die Materialwahl geht auf den Grundgedanken zurück, „das Besondere im Gewöhnlichen zu bauen“. Die Außenmauern sind in zweischaligen weißen Sichtbeton mit Bretterschalung ausgeführt. Die Dächer wurden mit handgespaltenen Lärchenschindeln eingedeckt. Das Sockelgeschoß wurde teilweise mit einer vertikalen Lärchenschalung verkleidet und fasst somit die großen Fensteröffnungen zusammen. Innen setzt sich der Sichtbeton im Eingangsbereich fort und schafft damit klare erkennbare Körper. Das Galeriegeschoss ist gänzlich in Holz gehalten.

Durch die kompakte Konstruktion, die optimalen Dämmung und die gute Materialwahl, sowie durch den Einsatz einer Hygienelüftung mit hohem Wärmerückgewinnungsgrad erreicht das Gebäude eine KlimaHaus A Einstufung. Die Beheizung erfolgt über erneuerbare Energieträger. Für idealen Raumkomfort sorgt eine Bodenheizung, die Luftqualität wird durch eine mechanische Lüftungsanlage, die dank einer hohen Wärmerückgewinnung auch den Energieverbrauch deutlich senkt, geregelt. Die Beleuchtung und Temperaturregeleung der einzelnen Räume und Bereiche, sowie die Verschattung der Verglasungen ist von einem Bussystem gesteuert, das ebenfalls für einen optimalen Komfort und zur Energieeinsparung dient.





Fachdialog „ZuHause 2.0″

7 01 2012

Die im letzten Jahr gestartete Veranstaltung „ZuHause 2.0 – In 5 Schritten zur zukunftsfähigen Elektroinstallation“ findet heuer ihre Fortsetzung und wird zum Fachdialog ausgebaut…


Foto: supportnet.de

Ziel der Veranstaltung ist es, „Vernetztes Wohnen“ anschaulicher zu kommunizieren und alle am Bau beteiligten Parteien stärker miteinander zu vernetzen. Die Aufgabe einer zukunftsfähigen oder auch intelligenten Elektroinstallation ist zum einen, die Vielzahl von Produkten und Komponenten miteinander zu vernetzen und aufeinander abzustimmen und zum anderen ermöglicht sie Energieeffizienz, Wohnkomfort und Sicherheit. Damit verbunden sind komplexe Abläufe, die den Besuchern aufgezeigt werden.

Für 2012 sind insgesamt vier Veranstaltungen geplant, die voraussichtlich alle im Show Office des Veranstalters, der Firma Q-Data Service GmbH in Hamburg stattfinden. Die erste Veranstaltung ist für Ende Februar 2012 anberaumt.

Die bisherigen Vorträge zu zeitgemässer Elektrotechnik und deren Funktionsweise im Hinblick auf Energieeffizienz, Wohnkomfort, Kommunikation, Lichtsteuerung und Energiemanagement werden 2012 durch Architektur-Vorträge ergänzt, die gebaute „smarte“ Wohnimmobilien behandeln. Auf diese Weise entsteht für die Besucher ein ganzheitliches Bild von zukunftsfähigen Wohngebäuden. Vorgesehen ist im weiteren Verlauf ebenfalls, telemedizinische Aspekte für ein selbständiges Wohnen bis ins hohe Alter mit in die Dialoge einzubeziehen.





Toyota Home

30 12 2011

Seit dem Atomunfall von Fukushima findet nicht nur in Japan, sondern weltweit ein Umdenken statt. In Japan gab die Katastrophe erneut den Anstoß die Entwicklung intelligenter Stromverteilungssysteme zu forcieren. Dieses Vorhaben treiben nun auch japanische Autohersteller voran und entwickeln „Smart Homes“ mit teilautonomer Stromversorgung und integrierten Elektrofahrzeugen.

Das Modellhaus von Toyota, das im April 2012 bezugsfertig sein soll, gibt zukünftigen Eigenheimbesitzern die Möglichkeit sämtliche Energieflüsse mittels Zentralrechner zu steuern. Das System wartet mit Funktionen auf, die unter anderem drohende Stromüberbelastung verhindern und durch die Photovoltaikanlage gewonnene Energie puffern.

Sämtliche elektronische Geräte und die Ladestation der Autos werden über einen „Home-to-Vehicle-Manager“ kontrolliert, der über Fernsehschirm, PC oder Smartphone gesteuert werden kann. Zudem kann man via Smartphone feststellen, ob alle Türen im Haus verschlossen sind oder Lichtquellen regeln. Ferner kann man das Stromnetz des Autos steuern, um es vorzuwärmen.

Die in der Garage, dem Smart Mobility Park, abgestellten Fahrzeuge werden kabellos, über eine Platte im Boden geladen. Der Energiefluss, der zwischen dem öffentlichen Stromnetz, den hauseigenen Solarzellen und Windrädern, dem eigenen Akku und den Fahrzeugen an der Ladestation besteht, wird auf einem großen Monitor schematisch angezeigt.

Die Häuser bieten dem Hersteller zufolge 126 Quadratmeter Wohnfläche und kosten 24 Millionen Yen, also rund 236.400 Euro.





Opera House – Linz

24 10 2011

Musikalisches Landmark wird Mitte 2013 das neue Linzer Stadtviertel zwischen Wissensturm, Landesdienstleistungszentrum, Hauptbahnhof, Landesbibliothek und Power Tower abrunden…


Quelle: musiktheater-linz.at

Auf dem Gelände des ehemaligen Unfallkrankenhauses entsteht derzeit eines der modernsten Theater Mitteleuropas. Als Anziehungspunkt soll es das gesamte Viertel rund um den Volksgarten aufwerten und zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt werden.

Das neue „Opera House“ ist als fünfgeschoßiger Baukörper mit zwei Untergeschoßen ausgebildet, wobei der Bühnenturm noch weitere 3 Ebenen umfasst. Im Norden schließt der Proben- und Garderobentrakt an das Gebäude an, während im Südteil die neuen Werkstätten für die Spielstätten des Landestheaters entstehen. Der anschließende Volksgarten wird als eine Art erweitertes Foyer in das Projekt miteinbezogen.

In den Untergeschoßen sind neben der Tiefgarage mit knapp 300 Kfz-Stellplätzen die gesamten haustechnischen Anlagen (für Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Elektrotechnik, Mess- und Regeltechnik usw.) im Ausmaß von ca. 4.000 m2 vorgesehen.

Auf dem Dach ist eine Solaranlage vorgesehen und zudem wird die Linz AG speziell für das modernste Opernhaus Österreichs eine Fernkälteanlage errichten.

Mit der Architekturplanung ist das Büro ArchitekturConsult aus Graz mit Unterstützung des Linzer Architekturbüros Dworschak – Mühlbachler beauftragt. Der
bisherige Generalplaner, Terry Pawson Architects aus London, begleitet das Projekt als Konsulent.


Quelle: musiktheater-linz.at

Großes Augenmerk wird in der Projektentwicklung neben modernster Bühnentechnik auch auf Besucherkomfort gelegt. Das Kernstück der Bühnentechnik ist der Bühnenraum mit dem mehr als 30 Meter hohen Bühnenturm, einer Transportdrehscheibe mit 32 Metern Durchmesser sowie geräumigen Seiten- und Hinterbühnen. Geplant ist zudem der Einsatz interaktiver Technologien, um einem Theater des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden.

Im ersten Halbjahr 2012 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, danach folgt die Inbetriebnahme des neuen Hauses mit den nötigen Vorlaufzeiten der Werkstätten und der akustischen Feinjustierung. Mit der Saison 2012/2013 soll das neue Haus eröffnet werden. In der Zwischenzeit steht das in Bau befindlich Opera House auch für öffentliche Führungen zur Verfügung.





ökosan’11

20 09 2011

Vom 28.9.2011 bis 30.09.2011 findet zum vierten Mal die Internationale Konferenz für hochwertige energetische Sanierung von großvolumigen Gebäuden zum Plus-Energiegebäude in Graz statt.

Im Rahmen der ökosan’11 gilt es wirtschaftlich umsetzbare, innovativ technische und organisatorische Lösungen im Sinne eines Plus-Energie-Gebäudes bei der Sanierung großvolumiger Bauten zu analysieren und zu erarbeiten.

Zudem zeigen VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Forschung Konzepte, Technologien und Projektergebnisse des österreichischen Programms „Haus der Zukunft Plus“ auf.

Das Programm bietet neben Fachvorträgen auch Exkursionen und eine Ausstellung mit Erfolgsbeispielen und Konzepten realisierter oder noch in Umsetzung befindlicher Projekte, technischer Komponenten und innovativer Materialien.

Veranstaltet wird die Konferenz vom AEE – Institut für Nachhaltige Technologien.





The Cube

13 09 2011

MAKE Architects platzieren „schmuckes“ Bauwerk in die Stadtmitte Birmingham‘s..

Bild:
MAKE Architects

Der 70 Meter hohe Gebäudekomplex im Zentrum der zweitgrößten Stadt Großbritanniens mit seiner auffallenden Fassade, die für facettenreiche Spiegelungen in verschiedenen Bronzetönen sorgt, beherbergt seit Anfang 2011 luxuriöse Appartements, Shops, Büros, eine Hotel und ein Dachpanorama-Restaurant.


Bild: MAKE Architects

Der Fassadenentwurf des 23stöckigen Komplexes ist an die wichtigen Wirtschaftsfaktoren Birminghams angelehnt und vereint die Schwerindustrie mit dem Goldschmiedehandwerk.
Hinter 8250 verschieden kubischen Aluminiumkassetten verbergen sich auf 23 Etagen 10.359 Quadratmeter Fläche. Die Fassade ist zur Straßenseite hin aufgesprengt und ermöglicht Einblicke in das Innere des Cubes. Eine eigens entwickelte Ganzflas-Elementfassade verdreht sich von Etage zu Etage und schafft den nach oben vergrößernden Atrium Raum. Das Gebäude wird von zwei Stockwerken aus Glas und Stahl gekrönt.





Mehrzweckhalle | Weißenbach

31 08 2011

Das dynamische Architektenduo Kathrin Aste und Frank Ludin aka LAAC Architekten geht mit langgestrecktem Mehrzwecksaal im langgezogenen Ort Weißenbach am Lech in die Tiefe …

In Anlehnung an die statischen und zyklischen Parametern der Landschaft planten die aus einem geladenen Wettbewerb hervorgegangene Gewinner unter dem bürointernen Schwerpunktthema „active landscape“ ein dynamisches Gebäude, sich halbgeschoßig unter dem natürlichen Gelände eingräbt und zugleich mit einem zu schweben scheinenden, begrüntem und begehbarem Dach nach Süden hin abhebt. Der Neubau bildet eine Art Barriere, die das dahinterliegende Schulgebäude und dessen Außenraum von der Straße abschirmt und als Rodelhügel im Winter den Schülern zur Verfügung steht.


LAAC Architekten

Der transparente Baukörper, der in erster Linie als Turnsaal dient, beherbergt zudem einen Mehrzwecksaal mit Probelokal, der über eine überdachte Freitreppe erschlossen ist und ein Café im Erdgeschoss. Gemeinsam mit der unterirdisch verbundenen Volkschule und dem Kindergarten nimmt das Gebäude durch die Reduktion der oberirdischen Baumasse die Gliederung und den Maßstab der Dorfstruktur auf.

Drei Meter unterhalb des Ergeschoßniveaus befindet sich der Turnsaal, der über eine Tribüne mit dem Foyer verbunden ist. Die Nebenräume sind entlang dieses Saals angeordnet. Die großflächige Verglasung versorgt die unterirdischen Räume mit Tageslicht.








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